Akku Laubsauger

Was macht man, wenn der ganze Garten oder der Gehweg im Herbst wieder voller Laub liegt? Genau, man greift zum Laubsauger. Heutzutage gibt es verschiedene Arten von Laubsaugern. Dazu gehören die altbekannten Benzin- und Elektro-Laubsauger, aber mittlerweile auch der Akku-Laubsauger. Doch inwiefern unterscheidet sich dieser in der Praxis von den beiden anderen Arten?

Vorteile:

Ein Akku-Laubsauger hat einige Vorteile zum Benzin- und Elektro-Laubsauger:

  • Man ist sehr mobil und ist nicht an bestimmte Quellen gebunden, um ihn zu betreiben.
  • Der Akku muss nur aufgeladen werden, um den Akku-Laubsauger zu betreiben. Damit ist er sehr kostengünstig.
  • Es werden keine üblen Gerüche durch Benzinverbrennung verbreitet.
  • Der Akku-Laubsauger an sich hat keinen Emissionsausstoß. Damit ist er sehr umweltschonend.
  • Ein Akku-Laubsauger ist meist leichter als ein Benzin- oder Elektro-Laubsauger.
  • Die Lautstärke ist nicht so groß, wie bei Elektro- und Benzin-Laubsaugern.

Akku Laubsauger

* am 28.09.2018 um 19:14 Uhr aktualisiert

Nachteile:

Natürlich bringt ein Akku-Laubsauger auch einige Nachteile mit sich:

  • Ein Akku-Laubsauger hat gegenüber einem Benzin- oder Elektro-Laubsauger eine sehr geringe Leistung. Damit eignet er sich eher für den privaten Gebrauch.
  • Wenn der Akku leer ist, muss er erst geladen werden. Das ist leider sehr schnell der Fall. Damit verzögert sich die Arbeit, oder man muss sich einen zusätzlichen Akku kaufen.

Laufzeit:

Der Akku eines Akku-Laubsaugers hat nur eine sehr kurze Laufzeit. Diese beträgt im Normalfall zwischen 10 und 30 Minuten. Die Ladezeit im Verhältnis dazu sehr lang. Bei einer Laufzeit von nur 10 Minuten beträgt sie 30 bis 60 Minuten, bei einer längeren Laufzeit zum Teil bis zu 3 Stunden. Bei einem großen Garten sollte man sich also überlegen, ob man sich nicht einen zusätzlichen Akku zulegt.

Was beim Kauf zu beachten ist:

Beim Kauf eines Akku-Laubsaugers gibt es mehrere Faktoren zu beachten:

  • Wie groß ist Ihr Garten? Benötigen Sie eher einen Laubsauger mit 30 Minuten Laufzeit, oder reicht vielleicht auch einer mit 10 Minuten Laufzeit?
  • Je nachdem, wie groß der Garten ist: Lohnt es sich vielleicht sogar, sich noch einen zweiten Akku mitzukaufen?
  • Wie ist das Verhältnis Laufzeit/Ladezeit? Es lohnt sich nicht, einen Akku 3 Stunden aufzuladen, wenn man ihn nur 10 Minuten nutzen kann.
  • Wie groß ist das Gewicht des Akku-Laubsaugers? Ein schwerer Laubsauger ist nur unkomfortabel und macht die Arbeit unnötig schwer!

Wartungsaufwand:

Je nach Modell ist die Wartung eines Akku-Laubsaugers sehr aufwändig. Oftmals hat ein solcher Laubsauger keinen zusätzlichen Zugang, der es dem Nutzer erlaubt, das Gerät gründlich zu reinigen. Dadurch muss man es entweder auseinander schrauben oder es irgendwie durch die kleinen Lüftungsschlitze reinigen. Beide Möglichkeiten bringen einen hohen Aufwand mit sich.

Fazit:

Für den privaten Gebrauch im kleinen bis mittelgroßen Garten sollte man einen Akku-Laubsauger bevorzugen oder zumindest darüber nachdenken, da diese kostengünstiger und komfortabler sind. Bei größeren Gärten oder für den professionellen Gebrauch sollte man allerdings zum Benzin- oder Elektro-Laubsauger greifen. Diese haben schlichtweg eine höhere Leistung und längere Laufzeit.